Werksneubau in Gera

Der Auftrag
Die Friedhelm Loh Group aus Haiger plante 2003 auf einem 102.000 Quadratmeter großen Gelände ein neues Stahlverarbeitungswerk. Der Neubau sollte Lager-, Produktions- und Versandbereiche sowie Büro-, Technik- und Sozialräume erhalten.

Die Besonderheiten
Kurz vor Bauende entschied der Bauherr, ein zweites Werk am Standort anzusiedeln. Die Produktions- und Logistikflächen des zweiten Neubaus sollten dabei unmittelbar mit dem ersten Bau verbunden werden. Herausforderungen: Das fast fertige erste Werk sollte wie geplant fertiggestellt und produktionstüchtig sein. Außerdem musste eine Gleisanlage verlegt sowie ein 500 Quadratmeter großer und sechs Meter tiefer Pressenkeller im Grundwasserbereich errichtet werden.

Die Umsetzung
Von Juli 2003 bis März 2004 wurde der erste Bauabschnitt realisiert. Von Juni 2004 bis Februar 2005 entstand im zweiten Bauabschnitt ein Gesamtkomplex von circa 180 x 160 Metern Gesamtfläche, Hallenschiff-Spannweiten von bis zu 35 Metern und Hallenhöhen bis zu 16 Metern. Der  zweigeschossige Büro-, Sozial- und Technikbereich wurde in den Mittelteil des Komplexes integriert. Dach-Lichtbänder und großflächige Fassadenfenster sorgen für die optimale Beleuchtung.

Die Details

Hallenkonstruktion

  • Gründung: Einzel-, Streifen- und angeformte Fundamente
  • Tragkonstruktion: Stahlbetonfertigteile
  • Böden: monolithischer Beton
  • Außenwände: Kassettenwand mit Trapezblech
  • Dach: Trapezblech, Wärmedämmung, Folienabdichtung, Lichtbänder
  • Büro-, Sozial- und Technikgebäude:
  • Gründung: Einzel- und Streifenfundamente
  • Tragkonstruktion: Stahlbetonfertigteile
  • Böden: Beton, teilweise mit Estrich
  • Außenwände: Sandwichfassade, teilweise Vorhangfassade (Lofatec)

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